Über mich

Ich bin Silke, 35 Jahre alt. Meinen alten Job als Informatikerin habe ich aufgeben, um als Trauerbegleiterin, Bestatterin, Seminarleiterin und mithilfe meiner Texte und Bücher Menschen in der lebensverändernden Ausnahmesituation nach dem Tod eines nahestehenden Menschen zur Seite zu stehen.

Durch den frühen Tod meines Lebenspartners in Nepal weiß ich, wie schmerzhaft ein solcher Abschied von einem geliebten Menschen ist. Dort durfte ich erfahren, wie ein natürlicher Umgang mit dem Tod als Teil des Lebens aussehen kann. Zurück in Deutschland erlebte ich, wie schmerzhaft und lang der Weg der Trauer sein kann und wie wenig Raum und Zeit es dafür in unserer Kultur gibt.

Auf meinem persönlichen Weg und in meiner Arbeit hilft mir eine neue Perspektive auf das Leben, die ich durch meine Erfahrungen in Nepal und in den Jahren danach erleben durfte. Ich selbst konnte einen tiefen Frieden mit allem, was geschehen ist, finden. Es ist zu meiner Herzensaufgabe geworden, meine Erfahrungen weiterzugeben, anderen am tiefsten Punkt ihres Lebens die Hand zu reichen.

Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen

Seit 2013 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Trauer und Tod – zunächst persönlich und im Laufe der Zeit auch darüber hinaus in Form von Weiterbildungen, Seminaren, Fachbüchern und kollegialem Austausch. Seit 2015 begleite ich Menschen in ihrer Trauer – zunächst in Gruppen und seit 2016 auch in Einzelgesprächen. Über meinen Blog „In lauter Trauer„, den ich seit 2016 führe, habe ich bereits viele Menschen erreicht und dazu beigetragen, dass wir offener, natürlicher, auf neue Art über das Thema sprechen können.

In meiner Ausbildung zur Trauerbegleiterin habe ich einen umfassenden Blick auf die Trauer erhalten, der über meine eigene Erfahrung hinaus geht. In zusätzlichen Fortbildungen durfte ich unter anderem den hypno-systemischen Ansatz von Roland Kachler vertiefen, mit dessen Hilfe ich gelernt habe, dass eine bleibende Verbindung zum Verstorbenen nicht nur möglich, sondern auch sehr heilsam ist. Seit Anfang 2018 erweitere ich mein Wissen und meine Fähigkeiten in der umfassenden Weiterbildung zur „RessourcenAktivierenden Trauerbegleitung“ bei Chris Paul. In einer systemisch-körpertherapeutischen Weiterbildung durfte ich darüber hinaus erfahren, wie es ist, mehr und mehr in meinem eigenen Körper anzukommen, anstatt all das mit meinem Verstand lösen zu wollen, was dort nicht zu lösen ist. Auch das tiefere Eintauchen in meine eigene Yoga-Praxis hat mir hierbei sehr geholfen. Die Einstimmung in die ersten beiden Reiki-Grade hat mich daran erinnert, dass alles miteinander verbunden ist, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden, die es zu stärken gilt. Erdung, Kraft und eine Vertiefung dieser Verbundenheit erfahre ich in der Arbeit mit den schamanischen Heilweisen. Bei Lea Hamann durfte ich noch tiefer eintauchen in die energetische Coachingarbeit.

Bei all diesen Methoden und Konzepten stehen für mich die Menschen immer im Mittelpunkt. Wenn ich dich begleite, dann begegnen wir uns sowohl auf Augen- als auch auf Herzenshöhe. Du bist der wahre Experte / die wahre Expertin für dich und deine Trauer – auch wenn sich das nicht immer so anfühlen mag. Ich unterstütze dich darin, deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und deiner Intuition (wieder) zu vertrauen.